22.02.12
Umbra Et Imago
Minimalistisch?
Duisburg. Seit 20 Jahren geistern die Karlsruher Untoten über die Friedhöfe dieser Welt und nähren die Gothic-Szene mit ihrem tabulosen Düstersound.

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Die sprachlich beeindruckenden Texte ranken sich um Sadomasochismus und Schmerz – Themen, die nach Meinung der Band die intellektuellste Ausdrucksform von Sexualität widerspiegeln. Allen voran agiert Mozart, Begründer und Urüberbleibsel von Umbra Et Imago. Mit teils entwaffnender Schamlosigkeit und zynisch-bösartiger Gesellschaftskritik bei brachial-dämonischem Sound predigt sich der diabolische Frontmann in die Herzen seiner dunklen Gemeinde. Waren die Bühnenshows einst berüchtigt für Pyro- wie auch sexuelle Elemente, sollen die Shows im neuen Jahrzehnt auf derlei große Darbietungen verzichten und nun minimalistischer werden... Soso??!

Autor: SL

 

Umbra Et Imago Pulp, Wanheimer Str. 231a, Duisburg; Termin: 29.3., 19.30 Uhr; Preis: 20/25 €